Der Museumshafen Övelgönne

Museumshafen Övelgönne – die Chronik des Vereins

Für den Museumshafen Övelgönne gründete sich 1973 eine Interessengemeinschaft für Freunde von Segel- oder anderen traditionellen Schiffen. Dieser unbürokratische Verein organisierte Treffen und brachte eine Zeitung heraus.

Museumshafen Oevelgoenne Hamburg
Museumshafen Övelgönne Hamburg

Drei Jahre später wurde der Verein „ Museumshafen Övelgönne e. V.“ gegründet. Zu den ersten Mitgliedern zählen Friederichsen, Marg, Kutzner, Kaiser, Heinemann und Thönnessen. Die Philosophie war der Erhalt und die Restaurierung der alten Schiffe. Diese stammten aus der der Zeit von 1880 bis 1930 und waren in der norddeutschen Region und im Hamburger Hafen im Einsatz.

Der Erhalt der Schiffe erfolgt in ehrenamtlicher Mitarbeit.

Ein weiterer Punkt der Satzung ist das Präsentieren der Fahrzeuge für die interessierten Besucher. Führungen, Demonstrationen sowie Fahrten auf der Elbe sollten den Gästen der Gedanke von Tradition und Denkmalschutz näher bringen.

Museumshafen Oevelgoenne Hamburg
Museumshafen Övelgönne Hamburg

Die Heranwachsenden werden an alte Bräuche herangeführt. Durch Mitarbeit an den Schiffen sollen sie den Gedanken der Denkmalpflege weiter tragen.

Museum für histrorische Wasserfahrzeuge

1977 wurde der Museumshafen Övelgönne eröffnet. Folgende Schiffe gelten als Gründungsschiffe: der Fischkutter „Aurora von Altona“, Skutsje „Fortuna“, das letzte hölzerne Frachtschiff „Delphin“, Austern-Smack „Duenna“, Frachtgaleasse „Marie“ und das Elbewer „Die Veränderung“.

Das erste Vereinsschiff war der Dampfschlepper „Tiger“. Später kam noch das Feuerschiff „Elbe 3“ und viele Weitere dazu.

Im Jahr 1988/89 wurde der Museumshafen Övelgönne erweitert. In der Folgezeit wurden die Schiffe generalüberholt und immer mehr vereinseigene Schiffe kamen dazu.

Weitere Infos zum Museumshafen

Es ist kein Museum im klassischen Sinn, da es von Spenden und Beiträgen lebt. Der Hafen zählt zu den kulturellen Stätten. Wenn Du hier Station machst, kannst du die Schiffe nicht nur von außen sehen, sondern auch von innen betrachten. Die Mitarbeiter erzählen spannende und informative Geschichten während der Führung. Nicht nur der geschichtliche Hintergrund der Schiffe wird erzählt, auch die Technik und die Bedienung wird erklärt. Mit den vereinseigenen Schiffen können Fahrten unternommen werden.

Der Arbeitskreis „Komm an Bord“ bietet, auch für Nicht-Mitglieder, interessante Themen an. Dazu gehören Vorstellungen von bestimmten Schiffen. Netze können gestrickt und Knoten geknüpft werden. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Seefahrt. Bestimmte Knoten werden auch bei Prüfungen verlangt.

Der „Hafenclub“ veranstaltet immer am Mittwoch Treffen für Neugierige. Vorträge, Schiffe zum Anfassen und ganz viele Infos sind im Paket.

Das historische Wartehäuschen „Döns“ liegt direkt am Fähranleger Neumühlen. Mit einer Ausstattung von 40 Sitzplätze und einer Küche kann es für Feste oder Events gemietet werden.

In dem kleinen Shop im Museumshafen Övelgönne neben dem Hauptbüro werden Souvenirs angeboten. Postkarten, Kinderbücher oder auch Tassen sind eine wunderschöne Erinnerung an diesen Besuch.

Weitere Informationen bekommt Ihr auf der Museumhafen Övelgönne Webseite.

In der Nähe: Elbtunnel, Hamburger Hafen